Gesundheitsförderung 

„die 7 Hanseaten“, das Denkermüsli und Überkreuzübungen integriert in Ihren Alltag


Wohlbefinden und körperliche Fitness

In unseren Seminaren spielt die Erhaltung und Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit eine wesentliche Rolle. Bewegungsübungen und zahlreiche Tipps zu ergonomischem Lernen und Arbeiten bilden einen erheblichen Mehrwert für die Teilnehmer. Die wissenschaftlich erforschten Zusammenhänge zwischen körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit werden vermittelt und genutzt, um im Sinne von „Mens sana in corpore sano“ die geistigen Fähigkeiten entscheidend zu verbessern.

Auch das lerntechnisch unterstützende Jonglieren kann in den Pausen erlernt werden. Wie in Studien nachgewiesen wurde, werden die Gehirnbereiche für die Wahrnehmung von Bewegung im Raum sowiedie feinmotorischen Fähigkeiten des Greifens deutlich gestärkt.

In den auf eine außergewöhnliche Steigerung der Gehirn- und Gedächtnisleistung ausgerichteten Seminaren werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Lernen und Bewegung besonders intensiv vermittelt und auf die beruflich zu erbringenden Leistungen angewendet.

 

Gesund Tagen  mit gesunder Ernährung

Dieses Motto spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei allen Seminaren steht frisches Obst zur Verfügung und zusätzlich zu Kaltgetränken und Kaffee, werden auch verschiedenste Teesorten angeboten.

Besonders beliebt ist unser in den Pausen serviertes Denkermüsli, mit dem wesentliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente insbesondere für das Gehirn aufgenommen werden. Über die Hinweisschilder verinnerlichen die Teilnehmer die jeweils spezielle Bedeutung der Zutaten.

 

 

Neue Hirnzellen in jedem Alter !

Kennen Sie das Dogma: Im Erwachsenenalter können Gehirnzellen nur noch absterben. Sie sind nicht teilbar, wachsen also nicht nach wie die anderen Körperzellen?

Das galt bis in die späten 1990iger Jahre!

Erste Hinweise, dass nicht der unveränderliche Bestand oder das Absterben der Nervenzellen für den geistigen Verfall im Alter verantwortlich seien, gab es schon im Jahr 1945. Donald Hebb, ein Psychologe an der McGill University brachte seinen Kindern einige Laborratten als Haustiere mit. Nach einiger Zeit wieder zurück im Labor, zeigten diese Tiere ein deutlich besseres Abschneiden bei Lerntests als ihre Artgenossen. Die neue Erfahrung, dass sich jemand mit ihnen beschäftigte und spielte, hatte, so vermutete Donald Hebb, ihr Gehirn verändert. (aus „Superfaktor Bewegung“ von Dr. John R. Ratey und Eric Hagerman, VAK Verlag)

Ähnliche Versuche gab es 1965. (Ausführlicher nachzulesen in „Das Genie in mir – Warum Talent erlernbar ist“, von Werner Siefer, Campus Verlag)

US-Forscher erbrachten damals bei Ratten den Nachweis der Neurogenese, d.h. Entstehung von neuen Nervenzellen. Diese Erkenntnisse wurden ebenfalls nicht weiterverfolgt.

Erst 1998 gelang am Salk Institute in Kalifornien der Arbeitsgruppe um Fred Gage der Nachweis, dass im Gehirn Erwachsener Nervenzellen fortlaufend neu entstehen, voll funktionstüchtig werden und sich ins bestehende Netzwerk integrieren.

Jeder Mensch hat es selbst in der Hand, diese natürlichen Abläufe zu fördern. Körperliche Aktivität, im Idealfall verbunden mit geistiger Aktivität, lässt die Neuronen sprießen.

In London wurde mit MRT (Magnetresonanztomograf) nachgewiesen, dass Taxifahrer durch ihre Navigationsleistung im Londoner Straßenverkehr einen vergrößerten Hippocampus vorweisen – steigend mit ihrer Berufserfahrung.

Nagetiere, denen ein Laufrad zur Verfügung gestellt wurde, produzierten deutlich mehr neue Nervenzellen als ihre Genossen in kargen Käfigen. Sie waren dann auch in der Lage, sich die Position einer Plattform in einem Wasserbecken weitaus schneller zu merken. (Forscherin Henriette van Praag)

Ähnliche Versuche mit Mäusen in einer sogenannten „bereicherten Umwelt“ mit geometrischen Figuren als Spielzeug, erbrachten gleiche Ergebnisse. Dies zeigte, dass eine anregende Umgebung mehr Nervenzellen wachsen lässt und damit das Lernvermögen steigert.

U.a. im Hippocampus besitzt der Mensch winzige Geburtsstätten für neue Zellen, hier befindet sich ein Reservoir von Stammzellen. Hier gehen allerdings auch etliche kurz nach ihrer Entstehung wieder zugrunde. Nun wurde erfreulicherweise nachgewiesen, dass Sport und Lernen die Überlebensrate deutlich erhöht. Zitat Werner Siefer: Körperliche Aktivität steigert die Erzeugung neuer Neuronen, geistige Aktivität fördert deren anschließendes Überleben“.

Kölner Forscher haben mehr als 600 Kinder an Grundschulen begutachtet. Jene Schüler, die über eine besonders gute Motorik verfügten, konnten sich auch besonders gut konzentrieren. (Aus “Heilen mit Bewegung“ von Jörg Blech, Fischer Verlag)

Wenn es zeitlich möglich ist, bringen wir unseren Seminarteilnehmern (unabhängig vom gebuchten Thema) das Jonglieren mit drei Bällen bei. Neurologen aus Jena und Regensburg haben nachgewiesen (Fachzeitschrift Nature), dass eine deutliche Vergrößerung im „intraparietalen Sulcus“ (spezialisierter Bereich für Wahrnehmung von Objekten) zu erkennen war. Nach einer Trainingspause bildete sich ein Teil der neuen Zellen allerdings auch wieder zurück.

Deutsche Forscher stellten 2007 in einer Studie mit Menschen fest, dass die Personen nach sportlicher Betätigung Vokabeln 20 Prozent schneller lernen als vorher. (aus „Superfaktor Bewegung“ von Dr. John R. Ratey und Eric Hagerman, VAK Verlag)

Zusammenfassend lassen sich sicher folgende Aussagen treffen:

Bewegung schärft das Denken, fördert die Konzentration, verlangsamt das Altern, verbessert die Gesundheit, hebt die Stimmung, reduziert Ängste und Süchte, hilft bei AD(H)S Betroffenen, und vieles mehr…